Meditation und Achtsamkeit

 

Meditation und Achtsamkeit sind heute in aller Munde. Überall lesen wir von dem Zauber des „Hier und Jetzt“. Aber was ist das wirklich? Heißt das nur, dass wir immer im gegenwärtigen Moment sind oder ist das mehr als das?

Nach meinem Verständnis bedeuten Meditation und Achtsamkeit nicht nur ganz präsent zu sein, sondern vor allem die Akzeptanz und Nichtbewertung des gegenwärtigen Moments. Durch die Meditationspraxis lernst du, dich selbst zu beobachten. Aber nicht so, wie du es sonst tust, sondern aus einem stillen inneren Raum der Nichtbewertung heraus. So kannst du alles an dir vorüberziehen lassen: Gedanken, Emotionen, Geräusche, dein Leben, deine Bewertungen … Du wirst zum Beobachter und gleichzeitig wirst du dir deiner selbst bewusst.

Durch die Praxis der Selbstbeobachtung lernst du, die Bewertungen von „gut“ oder „schlecht“, „erwünscht und unerwünscht“ hinter dir zu lassen und in einen neuen Zustand der Akzeptanz deiner Selbst einzutreten. Diese Akzeptanz und Achtsamkeit werden nach und nach immer mehr in deinen Alltag und dein Umfeld einfließen und deinen Stress nachhaltig abbauen. Tiefe innere Ruhe, Lebensfreude und Selbstliebe entstehen in diesem neu geschaffenen Raum ganz von selbst.

Meditationen bringen Geist und Körper zur Ruhe, fördert das immerwährende Gedankenkarussell zu stoppen und als Beobachter deiner selbst einen Zustand der gelassenen Achtsamkeit zu erlangen.